BIKEPROFIS
taxi
SparkassedvagReiseträume

Stadtwerke Glauchau Cargo Express  

Fichtelbergtour

Fichtelbergtour 2008

Fichtelbergtour 2009

Fichtelbergtour 2008

Ursprung zu dieser Tour waren etliche Erzählungen der älteren Sportkameraden über Fahrten auf den Fichtelberg bei -20°C und den unwirklichsten Verhältnissen.

In der Regel verbunden mit den Bemerkungen das die heutigen Sportler zu sowas ja gar nicht mehr fähig sind, weil viel zu verwöhnt und verweichlicht.

Also haben wir uns im Laufe des Sommers immer wieder mit dem Thema auseinandergesetzt. Resultat war dann letztendlich das wir diese alte Tradition wieder aufleben lassen wollen.

Wir verabredeten also am 2. Weihnachtsfeiertag die Tour anzugehen.

Der Tag kam heran und pünktlich 8 Uhr waren auch alle 4 Typen am Treffpunkt in Glauchau.

Das Wetter sollte uns wohlgesonnen sein. Nach Absolvierung der ersten Kilometer wurde es langsam hell und die Sonne gab ihr Bestes für uns.

Bei -3°C lief es auch recht locker über Lichtenstein, Aue bis nach Schwarzenberg. Hier waren wir dann mit schwieriger werdenden Fahrbahnen konfrontiert. Im Dezember ist eben Winter in Deutschland.

Weiter ging es über Raschau die Tellerhäuser Straße nach oben. Die Straße mittlerweile komplett weiß. Unsere Trinkflaschen waren mittlerweile auch durchgefroren.

Gegen Mittag war es dann soweit. Neben gefühlten 10.000 Skifahrern waren wir vier die einzigen Radsportler. Nach einem kurzen Moment des Verschnaufens und einer kurzen Photorunde machte sich doch langsam die Kälte bemerkbar. Hier oben hatte es nur noch -10°C. Durch das stetige Bergauffahren war uns das überhaupt nicht aufgefallen.

Eine Tatsache die sich in der Abfahrt böse rächen sollte. Wir haben allesamt gefroren wie die Hunde. Die Hände völlig steif, lenken und bremsen fast nicht möglich. Im Tal stürmte alles in den Imbiss und an die Heizkörper. Nach ca. 20 Minuten hatten wir uns wieder einigermaßen im Griff, es gab noch eine kurze Stärkung und dann setzten wir an zum Ritt nach Hause.

Unterm Strich waren wir an dem Tag runde 150km und 9 Stunden unterwegs. Für Verwöhnte Weicheier eigentlich gar nicht so übel.

Den Tagen ließen wir dann im Braugut gemütlich ausklingen. Außerdem wurde auch gleich die Verabredung fürs nächste Jahr getroffen.